Zur Bedeutung der Internationalen Konferenz vom Roten Kreuz und Roten Halbmond
Die Internationale Konferenz ist das oberste beschließende Organ der internationalen Bewegung vom Roten Kreuz und Roten Halbmond. An der Internationalen Konferenz kommen die Vertreter der Organisationen vom Roten Kreuz und Roten Halbmond und die Vertreter der Vertragsstaaten der Genfer Abkommen zusammen. Zusammen prüfen sie humanitäre Fragen von gemeinsamem Interesse sowie weitere damit zusammenhängende Frage und fassen Beschlüsse dazu.
Mitglieder der Internationalen Konferenz sind die Delegationen der Nationalen Rotkreuz Gesellschaften, des Internationalen Komitees, der Föderation und der Vertragsstaaten der Genfer Abkommen. An der 24. Internationalen Konferenz vom Roten Kreuz 1981 in Manila nahmen als Vertreter der damaligen beiden deutschen Staaten die Delegationen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik teil. Außerdem waren die beiden damaligen nationalen Gesellschaften vom Roten Kreuz in der Bundesrepublik Deutschland und in der Deutschen Demokratischen Republik durch Delegationen vertreten.
Die Internationale Konferenz trägt zur Einhaltung und zur Weiterentwicklung des humanitären Völkerrechts und anderer internationaler Abkommen von besonderem Interesse für die Bewegung bei.
Im Rahmen der Statuten und der Geschäftsordnung verabschiedet die Internationale Konferenz Beschlüsse, Empfehlungen und Deklarationen in Form von Resolutionen.
Eine solche Resolution stellt auch der „Ethische Kodex für Blutspende und Bluttransfusion“ dar, den die 24. Internationale Konferenz vom Roten Kreuz 1981 in Manila verabschiedet hat. Gemäß ihrer Verpflichtung nach den Genfer Abkommen sind die Vertragsstaaten der Genfer Abkommen verpflichtet, das Rote Kreuz bei der Umsetzung der gemeinsam gefassten Beschlüsse zu unterstützen.

