Wirtschaftlichkeit und Versorgung
Ihren Lebenssaft bekommen wir von Ihnen kostenlos. So wie es der ethische Kodex der Internationalen Rotkreuz-Bewegung, der WHO und des Europarates vorschreibt.
Aber den Krankenhäusern stellen wir für die Blutpräparate, die wir aus Ihrer Spende hergestellt haben, einen Geldbetrag in Rechnung. Mit diesen Erlösen decken wir die Kosten, die wir zur Herstellung von Blutpräparaten benötigen.
So kostet uns zum Beispiel:- ein Blutbeutelsystem, mit dem wir Ihr Blut entnehmen, etwa 13 Euro.
- ein Fahrzeug, mit dem unsere Teams täglich unterwegs sind und die gesamte Ausrüstung für einen Blutspendetermin transportieren, in der Anschaffung etwa 120.000 Euro.
- ein Blutspendemobil, ausgestattet als selbstständige Blutspendeeinrichtung in der Anschaffung um die 350.000 Euro.
Unsere 3.800 hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland, die Ihre Spende entnehmen, untersuchen, aufbereiten und rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr die Versorgung sichern, sind fest angestellt und bekommen Tariflohn.
Wer verdient an Ihrer Blutspende?
Alle unsere Einnahmen dienen allein der Finanzierung des Blutspendedienstes und der damit verbundenen Arbeit des Roten Kreuzes. Eine Verwendung für andere Rotkreuzaufgaben (außerhalb des Blutspendewesens) ist nicht möglich. Überschüsse werden satzungsgemäß für notwendige Investitionen und Modernisierungen verwendet. Die Einhaltung dieser Vorgaben wird von den Finanzämtern überwacht. Das in Deutschland etablierte gemeinnützige Blutspendesystem hat zu höchster Sicherheit bei niedrigsten Kosten geführt.
In anderen EU-Ländern kosten vergleichbare Blutpräparate zwischen 30 bis 50 Prozent mehr.


