Am 14. Juni 2004 wurde in der Bundesrepublik Deutschland erstmals der Weltblutspendertag gefeiert.
Der 14. Juni wurde speziell ausgewählt, da an diesem Tag im Jahr 1868 Karl Landsteiner geboren wurde. Er war der Entdecker der verschiedenen Blutgruppen und stellte 1901 fest, dass die Blutübertragung von unterschiedlichen Blutgruppen zu einer Verklumpung des Blutes führen kann. Für diese wissenschaftliche Leistung erhielt er im Jahr 1930 den Nobelpreis für Medizin und Physiologie.
Zusammen mit dem Amerikaner Alexander S. Wiener entdeckte er 1940 den Rhesusfaktor.

Diese beiden Entdeckungen bilden bis heute die Grundlage der modernen Transfusionsmedizin.