Blutspendedienst ehrt Brose

Im Rahmen der Initiative 'Helfende Hände' ehrt der Blutspendedienst des BRK erstmals ein Unternehmen: Brose in Coburg

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Erstmals Auszeichung verliehen
Im Rahmen der Initiative „Helfende Hände“ ehrt der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes erstmals ein Unternehmen: Es ist die Brose Gruppe in Coburg. Der Automobilzulieferer erhält die Auszeichnung für sein innovatives und außergewöhnliches soziales Engagement, zu dem nicht nur Blutspende-Aktionen, sondern auch sein einzigartiges Konzept zur Unterstützung der häuslichen Pflege von Mitarbeitern gehören. Mit diesem in Deutschland beispiellosen CSR-Projekt (Corporate Social Responsibility) geht Brose für seine weltweit 19000 Mitarbeiter neue Wege.

Belohnung für soziales Engagement
Mit dem Konzept richtet sich der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes an Unternehmen, die mit ihrem sozialen Engagement aktiv gesellschaftliche Verantwortung übernehmen möchten.

Und dazu gehört das Blutspenden. „Blutspenden ist gelebte Social Responsibility“, betont Prinzessin Christa von Thurn und Taxis, Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes.

„Für das Familienunternehmen Brose mit seiner über 100jährigen Geschichte ist gesellschaftliche Verantwortung fester Bestandteil der Unternehmenskultur“, erklärt der Vorsitzende der Brose Geschäftsführung Jürgen Otto. „Daher ist es für uns selbstverständlich, den Mitarbeitern an den fränkischen Standorten die Blutspende zu ermöglichen“, so Otto bei der Verleihung.

Fakten
Brose erhält Auszeichnung für innovatives und außergewöhnliches soziales Engagement im Bereich Blutspendedienst und häusliche Pflege.

„Als Familienunternehmen hat die Fürsorge für unsere Mitarbeiter und deren Familienangehörigen einen ganz besonderen Stellenwert“, begründet Jürgen Otto das Engagement der Brose Gruppe. Dies finde auch in den Sozialleistungen des Unternehmens seinen Ausdruck: „Wir eröffnen durch die Brose Arbeitswelt die notwendigen Freiräume, um Familie und Beruf zu vereinbaren. Das bedeutet, nicht nur Zeit für Kinder zu haben sondern auch für pflegebedürftige Angehörige“, so Otto. Brose biete daher betroffenen Mitarbeitern Unterstützung im „Netzwerk Pflege“ an. Besonders erfreut zeigt sich Otto, dass sich in diesem Netzwerk Mitarbeiter ehrenamtlich für ihre Kolleginnen und Kollegen engagieren.

Beispiel für andere Unternehmen
Für den Blutspendedienst des BRK ist der soziale Gedanke, der bei Brose verwirklicht wird, beispielhaft auch für andere Unternehmen. „Hier beweist ein großes Unternehmen, dass soziale Verantwortung für die Mitarbeiter und die Gesellschaft gelebt und erfolgreich umgesetzt werden kann“, würdigt Georg Götz, Geschäftsführer des Blutspendedienstes, dieses einzigartige CSR-Konzept des Automobilzulieferers.

In Zukunft sollen weitere Unternehmen, die sich sozial engagieren und somit Verantwortung für Andere in der Gesellschaft übernehmen, vom Blutspendedienst im Rahmen der CSR-Initiative „Helfende Hände“ ausgezeichnet werden.

Die Brose Gruppe
Die Brose Gruppe ist Partner der internationalen Automobilindustrie und beliefert mehr als 80 Automobilmarken sowie 30 Zulieferer mit mechatronischen Systemen und Elektro¬motoren. Mehr als 19.000 Mitarbeiter sind an weltweit 52 Standorten in 23 Län¬dern auf allen wichtigen Automobilmärkten für Brose tätig.

Im Geschäftsjahr 2011 erzielte die Unternehmensgruppe einen Umsatz von über 4 Mrd. Euro; dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 16%. Gegenwärtig ist Brose unter den TOP 100 der weltweiten Automobil-Zulieferer das fünftgrößte Unternehmen in Familienbesitz.

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Gemeinnützig:

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