Eigenblutspende

Rund 5 bis 7 Wochen vor einem geplanten Operationstermin sollte die Entscheidung fallen, ob eine Eigenblutentnahme sinnvoll und gewünscht ist.
Der operierende Arzt wird Sie rechtzeitig vor dem Operationstermin auf die Möglichkeit der Eigenblutentnahme hinweisen, wenn die Notwendigkeit einer Transfusion wahrscheinlich ist.

Sie können selbst entscheiden, ob Sie diese Alternative nutzen wollen oder nicht. Patienten, die sich Eigenblut entnehmen lassen wollen, müssen dazu vom Gesundheitszustand her geeignet sein.

Sie müssen außerdem eine ausreichende Menge an roten Blutkörperchen haben. Ihr Wohlbefinden sollte aber durch den Blutverlust in keiner Weise beeinträchtigt werden.

In der Regel werden zwei bis maximal vier Eigenblutentnahmen durchgeführt. Die endgültige Entscheidung, ob Patienten als Spender in Frage kommen, entscheidet aber letztendlich der Arzt im Blutspendedienst und nicht der Arzt in der Ambulanz oder in der Klinik.
Eigenblutpräparate dürfen aus Sicherheitsgründen nur für Sie direkt und nicht für andere Patienten verwendet werden, da die Spendefähigkeitskriterien andere sind als bei der üblichen Blutspende.

Die Vollblutspende Die Vollblutspende Die Vollblutspende

Eigenblut darf nur dann transfundiert werden, wenn es den allgemeinen Sicherheitskriterien entspricht.

Sollten Sie einen Verdacht auf eine Infektion (z.B. Hepatitis oder HIV) haben, ist es sinnvoll, vor der ersten Eigenblutentnahme eine Untersuchung zu veranlassen.

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Regionale Versorgung:

Ihre Blutspende bzw. die Blutpräparate, die daraus entstehen, werden in Ihrer Region eingesetzt.

Die DRK-Blutspendedienste sorgen für eine sichere und gesicherte Versorgung mit Blut und Blutpräparaten an 365 Tagen im Jahr.

Gemeinnützig:

Die Blutspendedienste des DRK sind gemeinnützige Gesellschaften und dem Gemeinwohl verpflichtet.

Zusätzlich folgen die DRK-Blutspendedienste auch den ethischen Grundsätzen des Roten Kreuzes.