Große Resonanz bei den bundesweiten Aktionen am 12. Internationalen Weltblutspendertag

65 Blutspender und ehrenamtliche Helfer aus ganz Deutschland werden in Berlin geehrt.
Die DRK-Blutspendedienste verzeichneten bei den am 12. Internationalen Weltblutspendertag bundesweit durchgeführten Blutspendeterminen und Aktionen eine große Resonanz. Darunter beispielsweise der Kick-off zu den Aktionen „Mutspende“ und „Europe donates blood - Blut spenden mit Nachbarn und Freunden“.

Berlin, 15. Juni 2015

Weltkrebstag

Thank you for saving my life
Unter dem international einheitlichen Motto „Thank you for saving my life“ nutzten die DRK-Blutspendedienste auf zahlreichen Veranstaltungen am Internationalen Weltblutspendertag die Gelegenheit, die Bevölkerung darüber zu informieren, wie wichtig die Notwendigkeit der freiwilligen und unentgeltlichen Blutspende für die Versorgung der Patienten und der medizinischen Einrichtungen ist. Der Weltblutspendertag wird zu Ehren des Pioniers der Transfusionsmedizin - Karl Landsteiner (1868-1943) - am 14. Juni, seinem Geburtstag, international gefeiert. Er erhielt für seine Entdeckung des AB0-Systems der Blutgruppen 1930 den Nobelpreis für Medizin.

Start der Aktion „Mutspende“ und Ehrungsveranstaltung für DRK-Blutspenderinnen und Blutspender in Berlin
Am Weltblutspendertag wurden nicht nur, stellvertretend für alle DRK-Blutspender und freiwilligen Helfer, 65 Mitbürger aus ganz Deutschland bei einem feierlichen Festakt im Schloss Charlottenburg geehrt, sie gaben bei einer Sternfahrt mit 40 Rikschas zum Potsdamer Platz auch den Startschuss zur aktuellen bundesweiten Aufmerksamkeitskampagne „Mit Blutspenden Mut spenden“. Im Zentrum der Kampagne stehen Videos und Fotos vieler deutscher Fußballstars bei ihrer Blutspende, die schwerkranken Patienten Mut spenden sollen. Dabei sind u.a. die Bundesligaprofis Lewis Holtby (Hamburger SV), Clemens Fritz (Werder Bremen) und Klaas-Jan Huntelaar (Schalke 04). Die Spieler wollen mit ihrem Engagement nicht nur andere dazu animieren, auch Blut zu spenden, sondern den Patienten, die auf Bluttransfusionen oder aus Spenderblut hergestellten Medikamenten angewiesen sind, Mut für den Kampf gegen ihre Erkrankung machen. Weitere Informationen zur Kampagne unter: www.mutspende.de

Abwechslungsreiches Programm in Berlin für die geehrten Ehrengäste
Den 65 geehrten Blutspendern und ehrenamtlichen Helfern aus ganz Deutschland wurde während ihres Berlin-Aufenthaltes ein besonderes Programm geboten. Am Samstag, dem Vorabend des Weltblutspendertages wurde bei einer Schifffahrt mit Abendessen von der Spree aus die historische Berliner Mitte erkundet. Am Weltblutspendertag gab es im Restaurant des Fernsehturms am Alexanderplatz „Mittagessen mit Ausblick“. Reichlich Gelegenheit, Berliner Luft zu schnuppern, hatten die Ehrengäste anschließend bei einer Rikscha-Fahrt zum Potsdamer Platz. Den Höhepunkt bildete die feierliche Abendveranstaltung in der Orangerie des Schlosses Charlottenburg, bei der die Auszeichnung mit der von Jette Joop entworfenen Ehrennadel und die Übergabe einer Ehrenurkunde durch DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters, die DRK-Vize-Präsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg sowie die Rotkreuz-Botschafterin Carmen Nebel erfolgte. Den Abschluss des dreitägigen Berlin-Aufenthalts bildete am Montag ein Besuch des Auswärtigen Amtes.

Auftakt zur Aktion „Europe donates blood - Blut spenden mit Nachbarn und Freunden“
Den Auftakt zur Aktion „Europe donates blood - Blut spenden mit Nachbarn und Freunden“ machten am Vormittag des 14. Juni 2015 die DRK-Blutspendedienste Nord-Ost und Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit dem polnischen Blutspendedienst. Bei drei Blutspendeaktionen in den grenznahen Orten Frankfurt/Oder, Görlitz und auf Usedom gab es jeweils einen gemeinsamen Fototermin mit Regierungsvertretern und Vertretern des Deutschen Roten Kreuzes.

Gemäß den Statuten der WHO wollen sich die sechs DRK-Blutspendedienste in den kommenden Jahren unter dem Motto „Europe donates blood - Blut spenden mit Nachbarn und Freunden“ bundesweit gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen anderer europäischer Blutspendedienste für die freiwillige und unentgeltliche Blutspende in Europa einsetzen. Der große Erfolg der Auftaktveranstaltungen macht Appetit auf mehr und so ist es geplant, künftig jedes Jahr am Internationalen Weltblutspendertag mit einem Nachbarland Deutschlands im Grenzgebiet parallele Blutspendeaktionen jeweils für die nationale Patientenversorgung durchzuführen.

Unter den Personen, welche dieses Jahr ausgezeichnet werden, befinden sich:

  • aus Baden-Württemberg: Helga Albert aus Hardt, Harald Drescher aus Argenbühl, Gero Elmer aus Konstanz, Helmut Fischer aus Bönnigheim, Carina Menakker aus Brackenheim, Edgar Reuter aus Willstätt, Diana Stephan aus Rheinau und Jurgita Toliautaite aus Karlsruhe.
  • aus Bayern: Manuela Bock aus Aidhausen Kerbfeld, Klaus-Dieter Drews aus Bad Neustadt a. d. Saale, Monika Lippert aus Hösbach, Dieter Roth aus Bad Kissingen, Anita Schober aus Ruhmannsfelden, Nikolaus Schöfmann aus Geretsried, Dietmar Vetter aus Langenzenn, Jessica Wettstein aus Bad Abbach und Isabella Wolski aus Langquaid.
  • aus Berlin: Dr. Klaus-Jürgen Hempel aus Karow (Pankow).
  • aus Brandenburg: Gerhard Heinrich aus Plessa, Constanze Mücke aus Zossen und Joachim Schmidt aus Erkner.
  • aus Bremen: Kai Hollack aus Bremen-Lesum.
  • aus Hessen: Claus-Uwe Bierschenk aus Baunatal, Martin Goy aus Hüttenberg, Corinna Preuß aus Grünberg, Karl-Friedrich Salzmann aus Biedenkopf, Christian Schönung aus Lorsch und Ferdinand Schwab aus Hohenroda.
  • aus Mecklenburg-Vorpommern: Janine Schröder aus Bergen und Klaus Telge aus Schwerin.
  • aus Niedersachsen: Hubert-Peter Beneke aus Stade, Helmut Göcke aus Schapen, Uwe Grimm aus Schwanewede OT Aschwarden, Hermann Harms aus Aurich, Anna-Lena Lappenbusch aus Hannover, Arne Stammer aus Sassenburg, Rita Steveker aus Westerstede-Ocholt und Hermann Tiemann aus Osnabrück.
  • aus Nordrhein-Westfalen: Sina Bublies aus Iserlohn, Friedrich-Ernst Düppe aus Bochum, Matthias Ennenbach aus Eitorf, Nina Gieshoidt aus Osnabrück, Alexandra Heßel aus Herne, Mirjana Jovanoski aus Kamp-Lintfort, Hans-Jörg Klauß aus Dortmund, Heinrich Kleist aus Salzkotten, Jochen Kortekamp aus Lemgo, Helmut Krause aus Hagen, Wili Mölders aus Duisburg, Rolf Pesch aus Leverkusen und Ewald Piepel aus Rheine.
  • aus Rheinland-Pfalz: Jonas Deichelmann aus Worms, Wilfried Kremer aus Kirf und Gerhard Ocwirk aus Hochspeyer.
  • aus dem Saarland: Eva Krupp aus Gersheim.
  • aus Sachsen: Christian Cerovsky und Karin Radawitz aus Dresden, Christian Richter aus Mülsen Jochen Thurow aus Hohenstein-Ernsttal und Lars Tschirner aus Freital.
  • aus Sachsen-Anhalt: Gustav Schäm aus Hohenlepte.
  • aus Schleswig-Holstein: Ute Börm aus Norderstapel und Elisabeth Hansen aus Schwabstedt.
  • aus Thüringen: Daniela Hartig aus Meiningen und Cornelia Zigeiner aus Wünschendorf




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Regionale Versorgung:

Ihre Blutspende bzw. die Blutpräparate, die daraus entstehen, werden in Ihrer Region eingesetzt.

Die DRK-Blutspendedienste sorgen für eine sichere und gesicherte Versorgung mit Blut und Blutpräparaten an 365 Tagen im Jahr.

Gemeinnützig:

Die Blutspendedienste des DRK sind gemeinnützige Gesellschaften und dem Gemeinwohl verpflichtet.

Zusätzlich folgen die DRK-Blutspendedienste auch den ethischen Grundsätzen des Roten Kreuzes.