12. Internationaler Weltblutspendertag: Auszeichnung in Berlin

65 Blutspender und ehrenamtliche Helfer aus ganz Deutschland werden in Berlin geehrt.
Bereits zum 12. Mal werden 65 Mitbürger aus ganz Deutschland, die sich als ehrenamtliche Helfer oder Blutspender beim DRK besonders engagiert haben, zum Internationalen Weltblutspendertag am 14. Juni nach Berlin eingeladen und dort im feierlichen Rahmen geehrt.

Weltkrebstag „Berlin ist immer eine Reise wert“, ganz besonders für 65 Mitbürger aus ganz Deutschland, die im Rahmen des 12. internationalen Weltblutspendertages vom DRK bei einer zentralen Festveranstaltung im Schloss Charlottenburg geehrt werden. Sie stehen stellvertretend für jährlich rund 1,9 Millionen Menschen, die bei den Blutspendediensten des Deutschen Roten Kreuzes freiwillig und uneigennützig Blut spenden.

Thank you for saving my life
Unter dem international einheitlichen Motto „Thank you for saving my life“ nutzen die DRK-Blutspendedienste auf zahlreichen Veranstaltungen am Internationalen Weltblutspendertag die Gelegenheit, die Bevölkerung darüber zu informieren, wie wichtig die Notwendigkeit der freiwilligen und unentgeltlichen Blutspende für die Arbeit des DRK und die Versorgung der Patienten und der medizinischen Einrichtungen ist. Der Weltblutspendertag wird zu Ehren des Pioniers der Transfusionsmedizin - Karl Landsteiner (1868-1943) - am 14. Juni, seinem Geburtstag, international gefeiert. Er erhielt für seine Entdeckung des AB0-Systems der Blutgruppen 1930 den Nobelpreis für Medizin.

Ehrungsveranstaltung für DRK-Blutspenderinnen und Blutspender am Weltblutspendertag in Berlin
Die rund 15.000 Blutspenden, die deutschlandweit täglich für die Patientenversorgung benötigt werden, kommen nur dank des Engagements vieler ehrenamtlicher Helfer und Blutspender zustande. Stellvertretend für sie alle ehrt das DRK 65 Mitbürger aus ganz Deutschland im Rahmen des Weltblutspendertages bei einem Festakt im Schloss Charlottenburg. Sie haben im Laufe ihres zum Teil jahrelangen Engagements als Blutspenderin oder Blutspender zahlreiche Blutspenden geleistet, die zur Behandlung und Heilung schwerkranker Patienten eingesetzt werden konnten.

Unter den Personen, welche dieses Jahr ausgezeichnet werden, befinden sich:

  • aus Baden-Württemberg: Helga Albert aus Hardt, Harald Drescher aus Argenbühl, Gero Elmer aus Konstanz, Helmut Fischer aus Bönnigheim, Carina Menakker aus Brackenheim, Edgar Reuter aus Willstätt, Diana Stephan aus Rheinau und Jurgita Toliautaite aus Karlsruhe.
  • aus Bayern: Manuela Bock aus Aidhausen Kerbfeld, Klaus-Dieter Drews aus Bad Neustadt a. d. Saale, Monika Lippert aus Hösbach, Dieter Roth aus Bad Kissingen, Anita Schober aus Ruhmannsfelden, Nikolaus Schöfmann aus Geretsried, Dietmar Vetter aus Langenzenn, Jessica Wettstein aus Bad Abbach und Isabella Wolski aus Langquaid.
  • aus Berlin: Dr. Klaus-Jürgen Hempel aus Karow (Pankow).
  • aus Brandenburg: Gerhard Heinrich aus Plessa, Constanze Mücke aus Zossen und Joachim Schmidt aus Erkner.
  • aus Bremen: Kai Hollack aus Bremen-Lesum.
  • aus Hessen: Claus-Uwe Bierschenk aus Baunatal, Martin Goy aus Hüttenberg, Corinna Preuß aus Grünberg, Karl-Friedrich Salzmann aus Biedenkopf, Christian Schönung aus Lorsch und Ferdinand Schwab aus Hohenroda.
  • aus Mecklenburg-Vorpommern: Janine Schröder aus Bergen und Klaus Telge aus Schwerin.
  • aus Niedersachsen: Hubert-Peter Beneke aus Stade, Helmut Göcke aus Schapen, Uwe Grimm aus Schwanewede OT Aschwarden, Hermann Harms aus Aurich, Anna-Lena Lappenbusch aus Hannover, Arne Stammer aus Sassenburg, Rita Steveker aus Westerstede-Ocholt und Hermann Tiemann aus Osnabrück.
  • aus Nordrhein-Westfalen: Sina Bublies aus Iserlohn, Friedrich-Ernst Düppe aus Bochum, Matthias Ennenbach aus Eitorf, Nina Gieshoidt aus Osnabrück, Alexandra Heßel aus Herne, Mirjana Jovanoski aus Kamp-Lintfort, Hans-Jörg Klauß aus Dortmund, Heinrich Kleist aus Salzkotten, Jochen Kortekamp aus Lemgo, Helmut Krause aus Hagen, Wili Mölders aus Duisburg, Rolf Pesch aus Leverkusen und Ewald Piepel aus Rheine.
  • aus Rheinland-Pfalz: Jonas Deichelmann aus Worms, Wilfried Kremer aus Kirf und Gerhard Ocwirk aus Hochspeyer.
  • aus dem Saarland: Eva Krupp aus Gersheim.
  • aus Sachsen: Christian Cerovsky und Karin Radawitz aus Dresden, Christian Richter aus Mülsen Jochen Thurow aus Hohenstein-Ernsttal und Lars Tschirner aus Freital.
  • aus Sachsen-Anhalt: Gustav Schäm aus Hohenlepte.
  • aus Schleswig-Holstein: Ute Börm aus Norderstapel und Elisabeth Hansen aus Schwabstedt.
  • aus Thüringen: Daniela Hartig aus Meiningen und Cornelia Zigeiner aus Wünschendorf


Abwechslungsreiches Programm für die Ehrengäste
Während ihres Berlin-Aufenthaltes wird den Ehrengästen ein besonderes Programm geboten. Am Vorabend des Weltblutspendertags wird die historische Berliner Mitte bei einer Schifffahrt mit Abendessen von der Spree aus erkundet. Am Weltblutspendertag gibt es, schönes Wetter vorausgesetzt, „Mittagessen mit Ausblick“. Dieses wird in luftiger Höhe im Restaurant des Fernsehturms am Alexanderplatz eingenommen. Reichlich Gelegenheit, Berliner Luft zu schnuppern, haben die Ehrengäste anschließend bei einer Rikscha-Fahrt zum Treffen mit den Vertretern der neuen Kampagne der DRK-Blutspendedienste „Mit Blutspenden Mut spenden“ (Weitere Informationen und Bilder dazu gibt es ab dem 08.06. auf: www.mutspende.de). Den Höhepunkt bildet die feierliche Abendveranstaltung in der Orangerie des Schlosses Charlottenburg, bei der die Auszeichnung mit der von Jette Joop entworfenen Ehrennadel und die Übergabe einer Ehrenurkunde durch DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters, die DRK-Vize-Präsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg sowie die Rotkreuz-Botschafterin Carmen Nebel erfolgt. Den Abschluss des dreitägigen Berlin-Aufenthalts bildet am Folgetag ein Besuch des Auswärtigen Amtes.



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